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Schaffen Sie ein Klima der Gerechtigkeit! – Forderung der Kath. Hilfswerke

 
 

 

Katholische Hilfswerke fordern von Politik: Schaffen Sie ein Klima

Delegation von „Klima fair bessern!“ übergibt über 20.000 Unterschriften an Umweltminister Niki Berlakovich.

Wien, 26. November: Anlässlich der Weltklima-Konferenz der Vereinten Nationen in Kopenhagen übergab eine Delegation der katholischen entwicklungspolitischen Hilfswerke Österreichs heute tausende Unterschriften an Umweltminister Niki Berlakovich.

Mit den unter der österreichischen Bevölkerung gesammelten Unterschriften macht die Kampagne ‚Klima fair bessern!‘ auf die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen in Entwicklungsländern aufmerksam. Die Koordinatorin der Kampagne „Klima fair bessern!“, Josefa Molitor-Ruckenbauer: „Die UN-Klimakonferenz, die in zwei Wochen startet, droht zu scheitern, weil bislang die Bedürfnisse der Menschen in Entwicklungsländern zu wenig berücksichtigt werden. Viele tausende Österreicher und Österreicherinnen fordern mit ihrer Unterschrift die österreichische Regierung auf, bei den Verhandlungen für Klimagerechtigkeit einzustehen.“ Dafür benötige es vor allem starke Zugeständnisse der EU und Industrieländer zu klaren Reduktionszielen sowie deutliche Zusagen zu finanzieller und technologischer Unterstützung für Entwicklungsländer für Anpassung und klimaschonende Entwicklungspfade.
Die Partnerorganisation der Dreikönigsaktion CASS aus Indien informierte Minister Berlakovich über die veränderten klimatischen Bedingungen in ihrer Heimat  und die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten für die Menschen. Die Kinder, die sich an Aktionen der katholischen Jungschar beteiligten, baten Niki Berlakovich, mit ihnen den Weg in eine klimagerechte Zukunft zu beschreiten. Sie überreichten ein Transparent mit 1500  Fußabdrücken von Kindern und forderten den Minister auf,  ebenfalls Schritte in die richtige Richtung zu setzen.

 

„Mit der Übergabe aller Unterschriften zeigen wir den Wunsch der Bevölkerung nach mutigen Schritten der Politik. Wir sind überzeugt, dass es für einen guten Ausgang in Kopenhagen nicht zu spät ist, wenn der notwendige politische Wille vorhanden ist,“ so Molitor-Ruckenbauer.

Am Sonntag, dem 13. Dezember 2009, um 15.00 Uhr, läuteten weltweit Kirchenglocken für ein gerechtes Klimaabkommen und wurden damit zu einem deutlich hörbaren Signal für Klimagerechtigkeit. Mit der Aktion machten katholische und evangelische Pfarren in Österreich auf die Notwendigkeit, gegen den weiteren Klimawandel aktiv zu werden, aufmerksam. Josefa Molitor-Ruckenbauer: „Das Glockenläuten warnt seit jeher vor großen Gefahren. Der Klimawandel bedroht schon heute das Überleben auf dieser Erde. Darum lassen wir  Kirchenglocken läuten. Wir fordern  die in Kopenhagen verhandelnden Regierungen, Verantwortung übernehmen und alles zu tun, um ein gerechtes Abkommen zu erreichen“

Rückfragehinweis:
Mag. Julia Kerschbaumsteiner
Internationale Kampagne Armut und Klimagerechtigkeit
Referentin
Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission
Türkenstraße 3/3
A – 1090 Wien
Tel: 0043 1 317 03 21-74
Mobil:+43 676 756 59 55
Mail: j.kerschbaumsteiner@koo.at             
www.klimafairbessern.koo.at