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2016 06 09 Erstes FairWandeln-Austauschtreffen

Seit einiger Zeit nehmen 8 Pfarren aus Wien und NÖ am Projekt „Pfarrgemeinde FairWandeln“ teil, das vom Welthaus der Kath. Aktion Wien koordiniert und von weiteren 17 kirchlichen und Non-Profitorganisationen – so auch der kfb! –, sowie dem Land NÖ unterstützt wird. Das Ziel dabei ist, in Wien und Niederösterreich gemeinsam Initiativen zu setzen, um öko-fair-sozial gerechter zu werden und auch Menschen über die Pfarrgemeinde hinaus dafür zu begeistern.   (weiterlesen …)

 

2016 06 02 Einsatz für Lebensschutz verlangt Unterstützung von Frauen in Elternkarenz

„Woche für das Leben“: Katholischer Familienverband und Katholische Frauenbewegung Österreichs  gegen Diskriminierung von Frauen in Elternkarenz

Pressemeldung der katholischen Frauenbewegung Österreich

[Wien, 2.6.2016, PA] Die Abschaffung diverser Regelungen, die  Frauen in Mutterschutzkarenz benachteiligen,  verlangen Katholischer Familienverband und Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich der „Woche für das Leben“. Die „Woche für das Leben“, 2010 von der Aktion Leben begründet, findet von 1. bis 7. Juni statt. „Leben schützen setzt  unter anderem voraus, Frauen vor Nachteilen zu schützen, wenn sie ein Kind bekommen und in Karenz gehen“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs.  „Wir fordern daher die Beseitigung der Wochengeldfalle sowie die Anrechnung von Karenzzeiten als Vordienstzeiten für die Biennalsprünge,“ erklärt Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes. (weiterlesen …)

 

2016 06 01 Expertinnen zu Gewalt und Kultur

Kfb, KA, Stabstelle für Gewaltprävention u.a.: „Wachsam sein“ und „transparent arbeiten“

Pressemeldung der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien

Den Zusammenhängen zwischen Gewalt und Kultur gingen drei Expertinnen, die praktische Theologin, Univ.-Prof.in Andrea Lehner-Hartmann, die Kultur- und Sozialanthropologin Mag. a Marie Steindl und die Projektleiterin beim Verein Samara zur Prävention sexualisierter Gewalt, Mag. a Raina Ruschmann, bei einem Podiumsgespräch zum Thema „Schuld sind immer die Anderen, oder wie ich lernte Gewalt & Diskriminierungen wahrzunehmen“ am 18. Mai 2016 im Afro-Asiatischen Institut Wien (AAI) nach.   (weiterlesen …)

 

2016 05 18 Katholische Frauenbewegung Österreichs weist falsche Behauptung von FPÖ-Frauensprecherin Schimanek zurück

Manipulativer Kommunikationsstil darf nicht gesellschaftsfähig werden

Pressemeldung der katholischen Frauenbewegung Österreich

[Wien, 18.5.2016, PA] Die Katholische Frauenbewegung Österreichs verwahrt sich gegen die von der  freiheitlichen Frauensprecherin Carmen Schimanek fälschlich erhobene Behauptung, eine „Wahlempfehlung für Norbert Hofer“ abgegeben zu haben. Schimanek hat diese Behauptung in einer Presseaussendung des freiheitlichen Parlamentsklubs vom 17. Mai  aufgestellt und auch nicht widerrufen, nachdem sie von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs auf diese Unrichtigkeit dieser Behauptung hingewiesen worden war. (weiterlesen …)

 

2016 05 12 Stichwahl: Gemeinwohl ist Aufgabe aller

Katholische Frauenbewegung Österreichs ruft zur Wahlbeteiligung am 22. Mai auf

Pressemeldung der katholischen Frauenbewegung Österreich

[Wien, 12.5.2016, PA] Die Katholische Frauenbewegung Österreichs ruft dazu auf, sich an der Stichwahl im Rahmen der Bundespräsidentenwahl 2016 am 22. Mai zu beteiligen. „Die Sorge um das Gemeinwohl obliegt allen Gliedern der Gesellschaft“, so die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Veronika Pernsteiner, die sich damit in einem Prinzip der Katholischen Soziallehre verankert: „Jede und jeder einzelne entscheidet mit ihrer bzw. seiner Stimme mit, wie unsere Gesellschaft gestaltet werden soll und wie die Antworten auf die großen Fragen der Zeit aussehen.“ Wählen zu gehen sei nicht nur ein Recht in  demokratiepolitischer Hinsicht, sondern auch eine moralische Pflicht. (weiterlesen …)

 

2016 05 01 „Gerechte Verteilung, damit weltweites Zusammenleben gelingen kann“

„Weil`s gerecht ist“, mischen sich kfb-Frauen bei Regionalimpulstreffen ein!

Pressemeldung der Katholischen Frauenbewegung der Erzdiözese Wien

„Es ist eine Frage der gerechten Verteilung von Lebenschancen, Ressourcen und Aufgaben, wie das weltweite Zusammenleben gelingen kann“, sagte kfb-Diözesanreferentin Anni Van den Nest zu den Regionalimpulstreffen der Katholischen Frauenbewegung, die alle im April 2016 erstmals an 11 verschiedenen Orten der Erzdiözese Wien durchgeführt wurden und mehr als 200 Frauen aus 75 Pfarren des Wein- und Industrieviertels sowie der Stadt Wien erreichten .  (weiterlesen …)

 

2016 04 28 Freihandelsabkommen kein „Motor für Beschäftigung“

Katholische Frauenbewegung Österreichs warnt vor weiterer Atypisierung und Prekarisierung

Pressemeldung der katholischen Frauenbewegung Österreich

[Wien, 28.4.2016, PA] Auf die Gefahr von Verschlechterungen bei europäischen Lohn- und Arbeitsschutzstandards  durch den Abschluss von transatlantischen Freihandelsabkommen verweist die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des „Tags der Arbeitslosen“ am 30. April und des „Tags der Arbeit“ am 1. Mai. „Studien zeigen, dass TTIP, anders als von der EU angekündigt, nicht als ´Motor für Wachstum und Beschäftigung`  verstanden werden darf“, erklärt Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Vielmehr sei zu befürchten, dass – wie das  bereits bestehende Freihandelsabkommen zwischen USA, Kanada und Mexiko „NAFTA“ zeigt – Arbeitsplätze verloren gehen bzw. durch den Wettbewerb Löhne und Arbeitsschutzbestimmungen unter Druck geraten. „Alarmierend ist vor allem die Tatsache, dass der Bereich der öffentlichen Dienstleistungen von den Freihandelsabkommen nicht nachweislich ausgenommen ist“,  so Pernsteiner. Damit würde auch der massiv von Frauen besetzte, vielfach im Rahmen von  Gemeinnützigkeit  geschützte Bereich der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen neoliberalen Gewinnmaximierungsstrategien unterworfen,  die Daseinsvorsorge laufe Gefahr, unter die Räder zu kommen. Pernsteiner:  „Die Katholische Frauenbewegung Österreichs wendet sich daher gegen den Abschluss solcherart geplanter Freihandelsabkommen.“ (weiterlesen …)

 

2016 04 20 Philippinen: Humanitäre Katastrophe infolge Dürre

Katholische Frauenbewegung Österreichs: Opfer des Klimawandels brauchen unsere Unterstützung

Pressemeldung der katholischen Frauenbewegung Österreich

[Wien, 20.4.2016, PA] Auf die Situation der von einer verheerenden Dürre betroffenen Menschen im Süden der philippinischen Insel Mindanao verweist die Katholische Frauenbewegung Österreichs: „Wir unterstützen gegenwärtig die Bevölkerung in der Provinz Nord Cotabato mit Nahrungsmitteln“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Wir reagieren damit auf den Hilferuf einer unserer Projektpartnerinnen in dieser Region, die uns von den drastischen Folgen des Klimawandels berichtet hat“. Nach der bereits zweiten Dürre seit 2014 sind von den 35.000 ha Reisfeldern in der Provinz ca. 28.000 ha zerstört, Quellen und Brunnen versiegen: „Unsere Solidarität gehört den Opfern eines Klimawandels, der maßgeblich von den großen Industrienationen dieser Welt verschuldet ist.“ (weiterlesen …)

 

2016 04 16 Verteilungsgerechtigkeit verlangt politischen Gestaltungswillen

Katholische Frauenbewegung Österreichs als politische Akteurin in Fragen der Verteilung

Pressemeldung der katholischen Frauenbewegung Österreich

[Salzburg, 16.4.2016, PA] Ihre Rolle als politische Akteurin im Kampf für Verteilungsgerechtigkeit bekräftigte die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich ihrer Vollversammlung in Salzburg von 14. bis 15. April. „Die kfbö versteht sich als politische Kraft, die Meinungsbildung, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit  in der Gesellschaft vorantreibt“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Ihr Anliegen ist es, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse, die Ungerechtigkeiten in der Verteilung von Chancen und Mitteln verursachen,  sichtbar zu machen und die Entwicklung  und Anwendung von Instrumentarien zu unterstützen, die eine gerechte Verteilung und somit ein gutes Leben für alle ermöglichen.“ Dies bedeute, so Pernsteiner, im Sinne von Papst Franziskus „an die Ränder“ zu gehen: „Wir müssen jenen Teil der Bevölkerung in den Blick nehmen, der am unteren Ende der Einkommens- und Vermögensskala angesiedelt ist und im System der sozialen Sicherung nicht mehr vorkommt – beispielsweise dann, wenn Menschen aufgefordert werden, entstehende „Pensionslücken“ durch private Vorsorge zu füllen oder die Pflege von bedürftigen Angehörigen über privat  finanzierte Pflegekräfte zu bewerkstelligen.“ Gleichzeitig, so Pernsteiner, gelte es dem Mythos entgegenzutreten, die Interessen der Mittelschicht seien mit der einer kleinen, finanziell extrem potenten Bevölkerungsgruppe gleichzusetzen: „Diese Annahme ist ein Hemmnis für politische Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit und somit für das politische Engagement im Sinne einer Verteilungsgerechtigkeit“. (weiterlesen …)

 

2016 03 15 Flüchtlinge: Indikatoren der Entsolidarisierung

Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert Bekenntnis zu Verteilungsgerechtigkeit auf allen Ebenen

Pressemeldung der katholischen Frauenbewegung Österreich

[Wien, 15.3.2016, PA] Der Umgang der österreichischen Politik mit der Flüchtlingsbewegung nach und in Europa ist nach Ansicht der Katholischen Frauenbewegung Österreichs gekennzeichnet vom Unwillen, sich mit grundsätzlichen Problemen gerechter Verteilung und deren Folgen zu beschäftigen. Anstatt sich den Herausforderungen einer  zunehmenden Spaltung der Bevölkerung in maßgeblichen Lebensbereichen wie Wohnen, Arbeit oder Bildung zu stellen, werde zugelassen und sogar befördert, dass sich Ängste und Abwehrmechanismen von Menschen in einem sich verschärfenden Verdrängungswettbewerb breit machen und auf Schwächere, insbesondere Flüchtlinge, projiziert werden. „Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Die Rettung von Banken hat es in Windeseile mit Milliarden von Euro in Angriff genommen. Wie schaut es mit unseren Ressourcen aus, wenn es darum geht, soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten und die Existenz von Menschen zu sichern, gleich, ob sie immer schon in Österreich gelebt haben oder ihr Recht auf Asyl einfordern?“ (weiterlesen …)